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Die IVCG

 
Ausgabe 10/01 

Wirtschaft hat Zukunft - mit Gott!

 

Donald Soderquist, (7) Vorstandsmitglied der Lebensmittelkette Wal-Mart (mit einem Umsatz von 240 Mia. US$ Nr. 6 auf der Welt) sagt: «Wal-Mart hat sein Riesenwachstum vor allem dank dem Glauben an christliche Werte wie Liebe, Wahrheit, Glaubwürdigkeit, Ehre und Integrität verkraftet.» Diese brächten treue Kunden, engagierte Mitarbeiter, was wiederum zu nachhaltigem Erfolg geführt habe.

In vielen Köpfen herrscht jedoch die Vorstellung, dass sich die biblischen Anweisungen mit unserer modernen Wirtschaftswelt nicht vertragen! Dabei ist Arbeit und – damit verbunden – wirtschaftlicher Erfolg der grundlegende Auftrag Gottes an den Menschen! Der Kapitalismus basiert auf dem göttlichen Prinzip von Säen und Ernten. Eine Investition an Geld, Zeit und Ressourcen wird stets im Glauben an die Vermehrung der eingesetzten Mittel vorgenommen. Die Menschheit realisiert, dass unsere Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer die zur Zeit herrschenden, bedrohlichen Prozesse weder rückgängig machen noch stoppen können. Auf der Suche nach sicheren Werten finden viele Menschen zu den Grundlagen aus der Bibel zurück. Dieser Trend ist in den USA deutlich weiter fortgeschritten als in Europa. Menschen in Verantwortung, sowohl aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und den Medien, erkennen die unersetzbaren Werte des Glaubens an Jesus Christus.

Ist-Zustand in der (Wirtschafts-) Welt


Im Arbeitsalltag sind Stehlen (von kleineren Sachen wie Bürogeräten, Werkzeug etc.), Lügen (im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten etc.), Betrug (Lohn beziehen für nicht geleistete Arbeit), Mobbing (Verleumdung, bösartige Nachrede etc.) und Sexaffären normale, tolerierbare Vergehen. (10) Die Wirtschaftskriminalität (Unterschlagung, Veruntreuung, Korruption, Erpressung, Geldwäscherei, Cybercrime etc.) verursacht allein in Europa jährliche Schäden von 2 Mia. Euro. (11) Auf die Studie, wie hoch die Schäden sind, die durch ungetreue, unverantwortliche Geschäftsführung entstanden, warten wir noch. Die hohe Geschwindigkeit der Wirtschaftsentwicklung und die enormen Anforderungen führen immer häufiger zu psychischen Beschwerden, Krankheiten, Abhängigkeiten, Schlaflosigkeit, Ehe- und Familienkrisen. «Prozesse, die immer schneller und grösser werden, enden in einer Katastrophe ». (Hans-Peter Dürr, München, Atomphysiker, Erkenntnistheorie (7)). Zum allgemeinen Wertezerfall gesellen sich folgende, kaum bremsbare Entwicklungen mit globalen Auswirkungen und unabsehbaren Folgen: Klimaveränderung, Umweltvergiftung, Ressourcenschwund, Nord/Süd- West/Ost- Gefälle, kriegerische Auseinandersetzungen, Verarmung, Hunger- und Wassernot, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Vereinsamung und Zukunftsangst. Hat die bisherige technologische und wirtschaftliche Weiterentwicklung Lösungen gebracht? Sind die eingeleiteten Massnahmen genügend? (Rio, Kyoto, Bonn) Dient diese Wirtschaft unserer Gesellschaft? Die ersten Gegenreaktionen sind erkennbar.

Proteste/Krawalle (Seattle, Davos, Genua etc.); Suche nach neuen Lebensqualitäten; Slow-Life, Slow-Food, Work/Life-Balance, neue Mütterlichkeit etc. Kann die Sehnsucht der Menschen nach Liebe, Geborgenheit, Sicherheit und Zufriedenheit ein Umdenken bewirken?

Die Bibel - ein Wirtschaftshandbuch? (5)


Das Wort Gottes ist dem Menschen aus vielen Gründen gegeben. Die Bibel bestätigt die Wirklichkeit und Gültigkeit von Gottes Gesetz. Es ist der Standard für unsere Handlungen. Somit ist es unser wichtigstes Werkzeug für Kosten- Nutzen-Analysen. Es handelt sich dabei um ein kostensenkendes Werkzeug, denn es liefert uns universale Richtlinien, auf die man sich verlassen kann. Mit anderen Worten: die Bibel ist dem Menschen gegeben, um Verschwendung zu verhindern. Gott ist der souveräne Besitzer der Welt und erwartet von uns, dass wir als Verwalter seines Eigentums effizient, ehrlich, klug und fleissig arbeiten. Eine natürliche Erwartungshaltung, die wir z.B. auch gegenüber unseren Mitarbeitern haben. In der Bibel ist den Menschen ein kapitales Vermögen anvertraut, welches die Kosten der teuersten und entscheidendsten aller knappen wirtschaftlichen Ressourcen reduziert: Information! Wenn wir uns auf Gottes Anweisungen verlassen, werden unvorstellbare Ressourcen an Zeit, Leistung und Geld freigesetzt. Die Ablehnung von Gottes Anweisungen ist die Ablehnung einer unerschöpflichen Wissensquelle. Wir ersetzen verlässliche Erkenntnisse durch empirische Tests. Zwischenzeitlich haben wir unserer Fähigkeit zu testen, grossen Wert beigemessen. Die Kosten für diesen Irrtum sind astronomisch. (Gary North, Tyler USA, Dr. in Oekonomie, President of the Institut for Christian Economics)

Bei diesem Testen hat die Angst, den Anschluss zu verpassen; zu spät zu sein; Marktanteile und Macht zu verlieren, einen grossen Einfluss gehabt. Diese Angst ist auch verantwortlich für die hohe Entwicklungsund Erneuerungs-Geschwindigkeit in der heutigen Wirtschaftswelt. Sozusagen alle bisherigen bahnbrechenden Erfindungen waren und sind immer noch äusserst mangelhaft. Wir haben uns nie Zeit genommen (abgesehen davon, dass uns dafür das Wissen fehlt), über die möglichen Auswirkungen nachzudenken. Die CO2- und Ozonbelastung, Luft- und Wasservergiftung sowie BSE sind nur einige wenige Beispiele dafür. Was für Auswirkungen werden gentechnologisch veränderte Lebensmittel, Zellen oder Tiere auf Mensch und Lebensraum haben? Albert Einstein hat sinngemäss gesagt: Das Wissen, das zu einer neuen Erfindung führte, reicht nicht aus, um die daraus entstehenden Folgen wieder rückgängig zu machen.

Wahrheit!


Ist es nicht an der Zeit ehrlich zu werden? Zuzugeben, dass das vorgelegte Tempo zu hoch ist? Wir haben im Drang nach wertfreier Selbstverwirklichung, aus Gewinnsucht, Machtgehabe, Eitelkeit und Stolz Dinge gemacht, die wir eigentlich nicht hätten machen dürfen. Es ist uns zu wünschen, dass wir Mut, Zeit und Kraft finden, um einen grundlegenden, persönlichen Transformationsprozess einzuleiten!

Veränderung beginnt bei mir!


«Die grosse Zahl der Weltverbesserer beweist, dass es scheinbar nichts Einfacheres gibt, als die Welt zu verbessern. Viel schwieriger hingegen scheint es zu sein, sich selbst zu verbessern, was die weitaus kleinere Zahl der Selbstverbesserer beweist. Jedoch ist die Selbstverbesserung der sicherste und vermutlich einzige Weg, die Welt zu verbessern. Es ist der christliche Weg der Demut, mit der Weltverbesserung nicht berühmt werden zu wollen.» Max Thürkauf, (1925-1993) Basel, Prof. für physikalische Chemie

Unser persönlicher Auftrag


Abgekürzt heisst Gottes Auftrag an uns (1. Mose 1,28; frei übersetzt und interpretiert): Seid fruchtbar, unsere Arbeit soll neue, wertvolle und nachhaltige Werte schaffen und uns Reichtum generieren (Grund- und Wohneigentum, Geld etc.), vermehrt euch, um diesen Reichtum, verbunden mit Wohlstand (Fähigkeiten, Charaktereigenschaften, Lebensweisheit etc.), an die nächsten Generationen weiterzugeben. Damit sie lernen und fähig werden, mit dem vererbten Reichtum umzugehen, und macht euch die Erde untertan; wir sollen Sorge tragen zu ihr. Es ist der einzige Ort im Universum, auf dem wir ungehindert leben können.

Gute Verwalter und Regierende


Gott schuf uns Menschen als sein Ebenbild und schloss mit uns einen Regierungsbund. Er setzt uns ein, um mit seiner Hilfe und Anweisung die Erde zu verwalten und zu regieren. Es ist seine Liebeserklärung an uns. Sein Angebot, uns mit der erteilten Aufgabe nicht allein zu lassen. Er lädt uns in eine persönliche Beziehung zu ihm ein, aus der Weisheit und Kraft für die Erfüllung des Auftrags geschöpft werden können. Wir verstehen dies eher mit dem Herzen als mit dem Verstand. Wir sollten also versuchen, möglichst gute Verwalter zu werden. Das Training beginnt bei uns selbst. Als «Besitzer » unseres Körpers müssen wir lernen, damit möglichst sorgsam umzugehen. Dazu kommt die Familie. Als Ökonomen (griech. oikonomos = Haushaltvorsteher) haben wir da ein weiteres Übungsfeld.

Schlussendlich kommt die Zusammenarbeit mit anderen Menschen. Bei allen Aufgaben begegnen uns Probleme, die wir mit Kreativität, Mut, Beharrlichkeit und Geduld zu lösen versuchen. Je hoffnungsloser die Situationen werden, desto eher sind wir bereit, uns mit Gott in Verbindung zu setzen. Dies ist der einzige, wirklich gangbare Weg. Allein aus uns heraus werden wir, trotz unserer Fähigkeiten und unserem Wissen, nie gute Verwalter sein. Wir sind hilfsbedürftig.

Der Lohn


Als Gegenleistung für unseren Einsatz als Gottes treue Verwalter auf der Erde, wird uns das allerhöchst Denkbare angeboten: Nämlich das ewige Leben!

Es ist äusserst verwunderlich, welchen Aufwand wir Menschen an unserem Arbeitsplatz, in der Politik, im Sport oder sonstwo betreiben, um zu Ansehen, Macht und Geld zu kommen. Diesen Zielen opfern wir, oft bedenkenlos, die eigene Gesundheit, Familie und schlussendlich das Wertvollste: fast unsere gesamte Zeit! Der dafür einkassierte Lohn, Ansehen und Macht, werden spätestens mit dem Tod wertoder nutzlos. Es ist unerklärlich und zugleich verwunderlich, dass sich die Ambitionen und das Streben vieler erfolgreicher Karrieremenschen nur auf weltliche, vergängliche Dinge ausrichten. Ist der Mensch und mit ihm die ganze Schöpfung wirklich nur ein Produkt des Zufalls? Was spricht dafür, dass es diesen Gott nicht gibt? (Siehe auch :«Wissenschaftler entdecken Gott!», Dr. rer. pol. Eduard Ostermann, ISBN 3-7751-3335-8) Wenn es Gott nicht gäbe, was wäre der Sinn unseres Lebens und Sterbens? Hat sich dieser überragend geniale Schöpfer – Gott wirklich keine Gedanken gemacht über das «Wie weiter» nach dem Tod? Möchten Sie Ihrem Leben einen Sinn mit Ewigkeitscharakter geben? Ein unvorstellbar erfülltes, faszinierendes, spannendes Leben in Frieden leben? Gott wartet auf Sie!

Das Angebot


Gott kennt uns, er weiss sogar, wie viele Haare wir auf unserem Kopf haben und möchte mit uns in einer persönlichen Beziehung leben. Die meisten Menschen haben Mühe, dieses Angebot zu verstehen und anzunehmen. Es ist eine Beleidigung für den menschlichen Intellekt. Gott hat uns seinen Sohn, Jesus Christus, als Botschafter gesandt. Er sagt: «Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr nie in das Reich Gottes». Dieses Angebot wird konkretisiert durch den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus, der durch sein stellvertretendes Opfer die Beziehung zu Gott ermöglicht. Dieses stellvertretende Opfer ist das Angebot, das wir annehmen dürfen und aus dem die Beziehung zu Gott resultiert. Eine enorme Herausforderung, aber auch eine enorme Chance! Haben Sie den Mut, den Weg zum ewigen Leben zu wählen?!

Dann sagen Sie jetzt: «Ja, Herr Jesus Christus, ich nehme dein Angebot an und bitte um Vergebung für meine bisherigen Verfehlungen. Ich will umkehren und nach den Geboten Gottes aus der Bibel leben. Amen.» Gott wird Ihr Gebet ernst nehmen.

Falls Sie noch Hemmungen haben und nicht ganz überzeugt sind, dass Sie das wirklich wollen, besuchen Sie eine IVCG-Vortragsveranstaltung, ein Kurzseminar – siehe Antwortkarte am Ende des Hefts – sprechen Sie mit einem Menschen, der in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus steht und dem Sie vertrauen, oder telefonieren / mailen Sie mir (0041 (0)26 672 90 90 / fasnacht(at)almedica.ch).

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Von folgenden Bücher/Autoren wurde ich inspiriert (habe ich abgeguckt):

  1. Die Bibel
  2. Doing Business God’s Way; Dennis Peacocke; ISBN 1-887021-00-0
  3. Schule für biblische Prinzipien in der Geschäftswelt; www.ibrnet.ch
  4. Christuswärts; Max Thürkauf; ISBN 3-717-0831-X
  5. Dominion Covenant: Genesis; Gary North; ISBN 0-930464-03-6
  6. Geistige Wende; Günter Rohrmoser; ISBN 3-7892-8025-9
  7. Handelszeitung, Schweizer Wochenblatt für Wirtschaft und Management
  8. Was,wenn’s doch stimmt?; Juliane und Gert von Kunhardt; ISBN 3-7655-5440-5
  9. Gottes Grenzgänger zwischen Management und Menschlichkeit; Siegfried Buchholz; ISBN 3-7751-3716-5
  10. The day USA told the truth. Studie
  11. Wirtschaftskriminalität in Europa,PWC-Studie
  12. Businesspower für Gottes Ziele; Suter/Gmür; ISBN 3-7751-3080-2
  13. Jesus Christus Manager; Laurie Beth Jones; ISBN 3-85436-202-1
  14. Die anständige Gesellschaft; Charles Handy; ISBN 3-570-00192-X
  15. Kann man ohne Glauben leben?; Prof. Gottfried Giese; Hänssler-Verlag



Der Autor

Beat Fasnacht-Müller

Beat Fasnacht-Müller

CH-

ist seit 17 Jahren verheiratet mit Gaby. Sie haben eine Tochter (12) und zwei Söhne (beide 10), Unternehmer mit eigenen Kleinfirmen auf dem Gebiet der medizinischen Diagnostik und Hygienekontrolle, Familienhobbys: Golf und Skifahren, 1995 Neustart mit eigenständig gefasstem Entschluss zur umfassenden Abhängigkeit von Jesus Christus

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