

Oft empfangen wir Eindrücke oder kommen zu bestimmten Schlussfolgerungen aufgrund der Dinge, die wir sehen und hören. Unser Denken kann jedoch doch auch von dem beeinflusst werden, was wir riechen. Als Junge mochte ich z.B. den besonderen Geruch von Buntstiften. Das bedeutete für mich, dass ich Gelegenheit haben würde, mich kreativ zu betätigen. Als Teenager trug meine erste Freundin ein besonderes Parfum, das mich noch Jahre später an sie erinnerte, wenn ich einen ähnlichen Duft in die Nase bekam.
Ich liebe Kaffeegeruch morgens und finde ihn belebend. Kein Kinoerlebnis ohne verlockenden Popcorngeruch, und ich kenne niemanden, der der nicht den Geruch eines Wagens wertschätzt, der gerade vom Band gelaufen ist.
Am Arbeitsplatz bemerken wir auch ganz bestimmte Düfte und Gerüche. Als ich in der Zeitungsbranche tätig war, hatten meine Kleider diesen besonderen Tintengeruch, wenn ich nach Haus kam. Wenn man an einem Restaurant vorbeigeht, duftet es oft so verlockend, dass man hineingehen will, zumindest um einen Blick in die Speisekarte zu werfen. Einige Hersteller sind bekannt für den Geruch ihrer Produkte und Prozesse.
Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Geschäftsleute auch einen einmaligen „Duft“ haben, den ihre Mitarbeiter, wenn auch nur unbewusst, bemerken? Ich spreche nicht von Deodorant (oder seinem Fehlen), Haarspray oder Parfum. Ich meine unsere Persönlichkeitsnote – die Ausstrahlung, die uns umgibt, wenn wir ein Zimmer betreten oder zu einem Meeting stoßen. Sind wir begeistert oder missmutig? Optimistisch oder pessimistisch? Voller Energie oder eher lethargisch? Eifrig oder zurückhaltend?
Unser persönliches Glaubenssystem kann den „Duft“ ausmachen, den andere bei uns bemerken. In der Bibel steht, wohin seine Nachfolger auch kommen, dort „verbreitet sich die Erkenntnis Gottes wie ein angenehmer Duft, dem sich niemand entziehen kann.“ (2. Korinther 2, 14). Das bedeutet, dass diejenigen, die Jesus nachfolgen, seine Vertreter an ihrem Arbeitsplatz sind. Stellen Sie sich die Auswirkung vor:
Wir sind Gottes Botschafter. Wie ein Botschafter sein Land in anderen Teilen der Welt repräsentiert, dienen die Nachfolger Jesu als seine Botschafter bei den Menschen, die ihn noch nicht kennen. Das kann gut oder schlecht sein: Wie ein schlechter Botschafter kein gutes Bild seines Landes hinterlässt, so kann ein scheinheiliger oder unbeständiger Christ einen schlechten Eindruck seines Herrn bei anderen hervorrufen. „So sind wir Botschafter Christi, und Gott gebraucht uns, um durch uns zu sprechen.“ (2. Korinther 5, 20 Neues Leben).
Wir sind Gottes Vertriebspersonal. Der beste Verkäufer eines Produktes ist ein zufriedener Kunde, einer der das Produkt oder die Dienstleistung ausprobiert und für gut geheißen hat. Auf ähnliche Weise sind die, die Jesus nachfolgen am besten ausgerüstet, über das Gute zu sprechen, das er in ihrem Leben bewirkt hat und welche Bedeutung er im Leben anderer haben kann. „Wir bitten inständig, so, als würde Christus es persönlich tun: »Lasst euch mit Gott versöhnen!«“ (2. Korinther 5, 20 Neues Leben).
Wir sind die Grenzposten Gottes. Nicht alle werden erfreut auf die reagieren, die Jesus nachfolgen, egal was gesagt und getan wird. Wir können nur so echt und treu sein wie möglich, und die anderen so reagieren lassen, wie es ihnen gefällt. „Ob die Menschen nun die Botschaft annehmen und gerettet werden oder sie ablehnen und verloren gehen: Durch Christus sind wir ein Wohlgeruch für Gott. Für die einen ist es ein Verwesungsgeruch, der ihnen den Tod bringt; für die anderen aber ein angenehmer Duft, der ihnen neues Leben gibt.“ ( 2. Korinther 2, 15-16). Das wichtige bei denen, die Jesus ablehnen ist es, dass er der Grund dafür sein sollte, nicht seine Nachfolger. „Deshalb wurde ihnen Christus zum Stein des Anstoßes. So steht es schon in der Heiligen Schrift [Jesaja 8,14; 28,16]: ̒Seht her, ich lege in Jerusalem einen Stein, über den man stolpern wird, und einen Fels, über den sie stürzen werden. Wer aber an ihn glaubt, steht fest und sicher.̕“ (Römer 9, 32 – 33).
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USA-Atlanta, Georgia
ist Vizepräsident bei Leaders Legacy Inc., eine gemeinnützige Organisation in Atlanta, Georgia, USA. Er hat Business at its Best: Timeless Wisdom from Proverbs for Today’s Workplace geschrieben und ist Co-Autor von The Heart of Mentoring: 10 Proven Principles for Developing People to Their Fullest Potential zusammen mit David A. Stoddard